Lonely Hearts Bus Tour / SWR2 Journal am Abend

„In der ‚Lonely Hearts Bus Tour‘ sitzen die Besucher im abgedunkelten Bus. Das Opera Lab Berlin lädt zur imaginären Stadtrundfahrt durch ein gentrifiziertes Berlin. Ein Stadtführer im rosa Rattenkostüm besingt die Stadt als Kapitalanlage. Unterwegs lesen sie eine Clubgängerin in Gold-Leggings und Flügeln auf. Die singt ihre Trauer über einen verlorenen Liebhaber heraus und zitiert aus der Offenbarung des Johannes - Gefallener Engel oder Hure Babylon? Ein modernes Oratorium.“

SWR2 Journal am Abend

Gerd Brendel

24.09.2018

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Lonely Hearts Bus Tour / Positionen

„Die Teilnahme an der ‚Lonely Hearts Bus Tour‘ (Opera Lab Berlin) bedeutete eine Fahrt in die Berliner Clubwelt. Als Ort dazu diente ein altgedienter Bus, abgestellt am Koppenplatz. Das lonely heart war das eines prototypischen Partygirls, dessen Feierlaune durch Liebesschmerz verursacht und zugleich massiv beeinträchtigt war. Die Folge: eine einstündige Serie von Gefühlsausbrüchen. ‚Next stop: Depression‘, kommentierte ein Mitglied der musizierenden Bus-Crew am Ende sarkastisch.“

Positionen

Sophia Gustorff

11/2018

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Lonely Hearts Bus Tour / MusikTexte

„Flackernd und dabei brutal zeitgemäß, verlagert das Opera Lab Berlin in seiner Eigenproduktion ‚Lonely Hearts Bus Tour‘ den Selbstfindungstrip einer ganzen Generation junger Berliner in einen ausrangierten und präparierten Bus, in dem das Publikum zusammen mit den Musikern eine Irrfahrt durch die letzten Stadien einer zerbrochenen Beziehung unternimmt. Das Material für die schrille Konfrontation mit den Nöten einer abgehängten Generation findet der Komponist Evan Gardner in den Geschichten über Clubnächte und Drogenexzesse in der nächtlichen Hauptstadt. Der Bus wird zur Chiffre für Entwurzelung und aufoktroyierte Mobilität, die ein Zur-Ruhe- Kommen faktisch ausschließt.“

MusikTexte

Patrick Klingenschmidt

11/2018

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Lonely Hearts Bus Tour / nmz

„Mir scheint, dass der Anspruch einer politischen Anteilnahme in den einzelnen Produktionen glattgeschliffen war – mit wenigen gelungenen Ausnahmen: ein zum Theaterraum umfunktionierter und in die Jahre gekommener Bus, abgestellt mitten im hippen Berlin-Mitte, ist in der Tat ein politisches Statement: witzig, subversiv – und pragmatisch.“

nmz

Hans-Peter Graf

11/2018

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Lonely Hearts Bus Tour / Theater der Zeit

„Am Koppenplatz fährt der Bus nach Nirgendwo. Die Räder sind aufgebockt, die Scheiben mit Brettern verdeckt. Auch im Inneren erwartet die Fahrgäste ein Ambiente, das, mit Glitzerfolien und Diskokugeln, wenig zu tun hat mit gewöhnlichem Linienverkehr. Was hier beginnt, ist ein Stillstands-Trip zu klassisch durchsetzten Elektro-Sounds. Alba Gentili-Tedeschi an den Keyboards und die Flötistin Shin-Joo Morgantini (im Katzenlook) schaffen eine großstadtkühle musikalische Spur. Die Sopranistin Gina May Walter moderiert mit kristallenen Koloraturen den ersten Halt dieser Stationenreise an: Wut. Folgen werden Leugnen, Depression, Akzeptanz. Um Liebeskummer- und Trauerbewältigung geht es. Ein durchaus dringliches Thema in Berlin. ‚Lonely Hearts Bus Tour’ heißt diese Arbeit der Berliner Gruppe Opera Lab.“

Theater der Zeit

Patrick Wildermann

11/2018

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Wir aus Glas / Süddeutsche Zeitung

„Die sechs Musiker vom Opera Lab Berlin hausen hier so selbstverständlich wie die zwei Sängerpaare, man geht schlafen, duschen, aufs Klo, kocht, feiert beim Dinner die totale Selbstzufriedenheit.“

Süddeutsche Zeitung

Egbert Tholl

03.06.2018

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Wir aus Glas / Berliner Morgenpost

„Dabei werden die Musiker des Opera Lab Berlin nicht versteckt, sondern sind auch als Darsteller auf der Bühne präsent, wurden von Kostümbildnerin You-Jin Seo mit Outfits wie lila Badekappe kostümiert.“

Berliner Morgenpost

Mario Felix Vogt

21.06.2018

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Rollbergidyll / taz

„Das Idyll ist ein Bereich, aber auch Zustand des friedlichen und einfachen Lebens in meist ländlicher Einsamkeit. Dieses fast verloren gegangene Idealbild lässt das Theaterensemble Opera Lab Berlin in ihrem Musiktheaterstück „Rollbergidyll“ wiederaufleben.“

taz

23.06.2018

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Rollbergidyll / Tagesspiegel

„Das abenteuerlustige Opera Lab Berlin belebt die vergessen geglaubte Gattung der Idylle neu. Damit eng verbunden ist die Vorstellung eines mythischen Arkadiens, eines Ortes jenseits aller gesellschaftlichen Zwänge. Spannend also, wenn die Musiker und Performer wild kostümiert und mit Musik von Schubert bis Aperghis in der Rollbergsiedlung bei einem Buffet auf echtes Leben und wahre Neuköllner treffen.“

Tagesspiegel

23.06.2018

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Rollbergidyll / Scenekunst

„Zuwanderer, Kinder und Hausfrauen sind kein Standardpublikum für experimentelles Musiktheater. Wenn ich aber die deutschen Hausfrauen sehe, die sich für diesen Anlass schick gemacht haben und das Buffet voller Neugier und Entzücken essen, während die merkwürdig funkelnde musikalische Theatererzählung stattfindet, stellt sich heraus, dass es etwas gibt, das dieses Publikum in erster Linie vereint: Armut. Als Zuschauer und Kritiker bin ich von ambivalenten Gefühlen erfüllt. Was bedeutet es, die sogenannte ‚Hochkultur‘ in einen Raum zu verfrachten, der für die Schwächsten der Gesellschaft geschaffen wurde? Es wird offensichtlich, dass das Experiment des Opera Lab Berlin die Herausforderung meistert. Dieser Versuch eines Gemeinschaftsprojekts vermeidet glücklicherweise die übliche Falle, die eine jahrhundertealte Kluft zwischen zeitgenössischer Kunst und den ‚Leuten‘ aufreißt. Vielleicht könnte man sich die Performance als eine Art Transformationsritual vorstellen, bei dem Musik, Gesang, Bühnenbild und funkelnde Kostüme dem Ort Kraft verleihen: etwas, bei dem er aus dem grauen, geschäftigen Alltag gerissen wird.“

Scenekunst

Liv Kristin Holmberg

29.06.2018

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Was tun? – eine Wunderkammer / tip

„Adorno behauptete, es gäbe kein richtiges Leben im falschen. Aber wie sieht das richtige aus? Das Ensemble Opera Lab Berlin montiert Stücke zeitgenössischer Komponisten wie Helmut Lachenmann, Jennifer Walshe und Brigitta Muntendorf mit Motiven aus Nikolai Tschernyschewskis sozialutopischem Roman ‚Was tun?‘ aus dem Jahr 1863. Darin probieren sich junge Leute an gesellschaftlichen Veränderungen innerhalb einer Wohnkommune.“

tip

11.04.2018

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Was tun? – eine Wunderkammer / Opulens

„Opera Lab Berlin geht es nicht mehr nur um Wohnungspolitik. Es handelt sich vielmehr um einen Überblick über verschiedenen Lebensformen der ‚bürgerlichen Bohème‘. Die Besucher bewegen sich durch die Räume einer Wohnung. In drei Akten werden parallele Nummern für Solo, Duo oder sogar größere Gruppen gespielt. […] Dieses experimentelle Musiktheater speist sich aus drei klar definierten Quellen: dem musikalisch-postdramatischen Theater, der Oper und der zeitgenössischen Kunstmusik. Opera Lab Berlin ist eine Art Experte bei der Erstellung komplexer Gesamtkunstwerke. Die Musik in ‚Was tun? – Eine Wunderkammer‘ ist nicht für die Aufführung komponiert, wie dies im traditionellen Musiktheater der Fall ist. Sie setzt sich stattdessen aus Kompositionen verschiedener Komponisten zusammen, die für das dramaturgische Konzept bestimmt sind und inszenatorisch interpretiert werden. Wenn man möchte, kann man natürlich eine Parallele zwischen dieser Form der vermittelten ‚Armut‘ und der Fähigkeit des Kulturprekariats sehen, im Hyperkapitalismus zu überleben und kreativ zu sein. Die Kunst findet immer neue Wege. Wie wir an der Wohnungspolitik sehen.“

Opulens

Andreas Engström

20.04.2018

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Staatstheater / der Freitag

„Opera Lab Berlin hat das Staatstheater in entwaffnend-einleuchtender Derbnis und mit hochprofessioneller Musikalität und theatraler Hingabe gestemmt. Sensationeller Hype. Nachnominieren zum THEATERTREFFEN!“

der Freitag

Andre Sokolowski

03.05.2017

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Staatstheater / NMZ

Mauricio Kagels szenische Komposition „Staatstheater“, 1967 als Auftragswerk der Hamburgischen Staatoper entstanden und vom Komponisten selbst realisiert, wurde nun von der freien Gruppe Opera Lab mit zwei altgedienten Kämpen der Deutschen Oper Berlin, Catherine Gayer und Klaus Lang in den Hauptpartien, neu zur Diskussion gestellt. […] Die hier allesamt Kagel getreu vertretenen Darstellungsbereiche von Oper, vokaler und instrumentaler Musik, Szene und Tanz werden im Ballhaus zu einem Panoptikum. […] Die Alte applaudiert dazu von der Bühne aus und initiiert so den allgemeinen freundlichen Premierenapplaus.

Neue Musik Zeitung

Peter Pachl

03.05.2017

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Staatstheater / O-Ton

„Andockend an die 1971 revolutionären Parolen von Pierre Boulez, man solle doch die Opernhäuser in die Luft sprengen, findet diese Inszenierung unter deren Ruinen statt. […] Mit hunderten von alltäglichen Geräuschemachern kreiert Evan Gardner eine neue Fassung des Werkes. Regisseur Michael Höppner weiß, wie man auf jedes Geräusch reagieren kann, und sei es nur ein naives, gekonntes Augenrollen. Gespannt erwartet der Zuschauer den nächsten Effekt und lauscht den diversen musikalischen und vokalen Kundgebungen.“


O-Ton

Zenaida des Aubris

05.05.2017

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Gunfighter Nation / bachtrack.com

„Bei der expressiven Westernoper Gunfighter Nation des Opera Lab Berlin in der Kooperation mit der Klangwerkstatt Berlin, inszeniert von Michael Höppner, geht es nicht um Buffalo Bill, es werden dabei vielmehr die dunklen Seiten des westlich-kulturellen Vandalismus nach dem Motto ‚Zivilisierung der Wildnis‘ ins Visier genommen. […] In einer konventionellen Oper müssen nur die Sänger ihre Rollen auswendig auf der Bühne darbieten, aber bei dieser Produktion kamen auch den Instrumentalisten gleiche Aufgaben zu. In Gunfighter Nation setzt der Komponist Evan Gardner eine radikale musikalische Gleichberechtigung auf erfreuliche Art und Weise um. […] Immer wieder ist die Rede davon, dass die Neue Musik in einer Sackgasse stecke. Ein Versuch, dieser Sackgasse zu entkommen, ist die Verflechtung mit anderen Genres. Zwar wurde zeitgenössische Musik schon öfter mit Bewegung kombiniert, doch die Kluft zwischen Musik und Bewegung war dabei dennoch eindeutig spürbar. Dagegen ist die progressive, in der Tat kluftlose Kombination von Musik und Aktion in der Westernoper Gunfighter Nation durch die Akzentuierung des Schauspielerischen für alle beteiligten Musiker sehr erfolgreich gelungen.“

bachtrack.com

Saori Kanemaki

12.11.2016

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Gunfighter Nation / NMZ

„Opera Lab, der Veranstalter dieser freien Opernproduktion, scheint das Ergebnis der Wahlen in den USA so und nicht anders erwartet zu haben. Aus dem Wort ‚Western‘ wird ‚West Earn‘ auf goldenen Lettern in der überaus reich aufgepeppten Spielstätte, dem Berliner Ballhaus Ost im Szene-Stadtteil Prenzlauer Berg. […] Originell erweist sich Gardners Partitur im Einsatz von Musikern, die gleichermaßen virtuos schauspielern und singen, ihr Instrument nicht nur auswendig beherrschen, sondern damit auch ungewöhnlich hantieren müssen. […] Die Momente der hier versammelten grotesken Trapp- oder auch Trump-Familie hat Michael Höppner im Bühnenraum von Martin Miotk und den bis in die Dessousdetails pretiösen Kostümen von Andy Besuch gekonnt in Szene gesetzt.“

Neue Musik Zeitung

Peter Pachl

12.11.2016

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Gunfighter Nation / Tagesspiegel

„Das könnte eine ordentliche White-Trash-Trump-Parodie werden. Tatsächlich handelt es sich aber um die Uraufführung der Opern-Performance ‚Gunfighter Nation‘, die nur am Rande auf die gelaufene Präsidentschaftswahl eingeht. Das kuriose, hochexperimentelle, postdramatische Werk, produziert vom Opera Lab und der Klangwerkstatt Berlin, ist vielmehr eine Auseinandersetzung mit den Mythen und den Vulgarismen der USA in ihrer ganzen bedrohlichen Breite. […] Keine Frage: Dieses Stück will gewaltig auf die Nerven gehen, so sehr wie die USA momentan den Außenstehenden.“

Tagesspiegel

Thomasz Kurianowicz

14.11.2016

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Radiofeature Deutschlandradio Kultur

„Zeitgenössische Feldforschung. 

Das Opera Lab Berlin“


Sendereihe „Neue Musik“


Auf die Arbeiten des Opera Lab Berlin aufmerksam geworden, hat der Journalist und Künstler Thomas Grötz eine Radiosendung produziert, die am 7. Juni 2016 auf Deutschlandradio Kultur in der Reihe „Neue Musik“ unter dem Titel „Zeitgenössische Feldforschung. Das Opera Lab Berlin“ gesendet wurde. 

Interviews mit Mitgliedern des Ensembles, Ausschnitte aus bisherigen Produktionen und ein weiterführendes Nachdenken über unsere künstlerische Arbeit im Kontext des aktuellen zeitgenössischen Musiktheaters machen das Radiofeature zu einem hörenswerten Porträt des Opera Lab Berlin.

Thomas Grötz

07/06/2016

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triebgesteuert

„Tobender Applaus. Die Performer Thorbjörn Björnsson, Angela Braun, Sophie Catherin, Bettina Gfeller, Magnús Hallur Jónsson und Timotheus Maas sowie die Schlagwerker Evdoxia Filippou und Victor Barceló werden gefeiert. Die Regisseurin Eva-Maria Weiß und Ausstatterin Lisa Fütterer betreten mit dem Dirigenten und musikalischen Leiter Antoine Daurat die Bühne. Und das Publikum verlässt selig den Saal. Das Opera Lab Berlin, ein mehr oder weniger offener Pool an PerformerInnen, RegisseurInnen und KomponistInnen, erarbeitet seit 2013 in loser Folge Musiktheaterabende in Berlin – an verschiedenen Orten, mit wechselnden Besetzungen und Ideen. Ein wunderbares Format, wie sich an diesem Abend im linksalternativen Ackerstadtpalast zeigen sollte. Nicht die auf Jahre geplante Großproduktion verfolgt die Truppe, sondern das im Kleinen erarbeitete Experiment: Offen für unabgesicherte Ideen, improvisatorische Elemente und einen undogmatischen Umgang mit Partituren.“

Neue Zeitschrift für Musik

Bastian Zimmermann

03/2017

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Salon Q

"Es macht Spaß, die diversen visuellen und historischen Zitate zu entdecken – die Lady entpuppt sich als Yoko Ono, die Cellistin wird zur Personifizierung von Man Rays Photos und so weiter. Evan Gardner, eigentlich als Komponist bekannt, gibt mit Salon Q sein Regiedebüt. Er setzt sich durchaus amüsant mit der Geschichte des Streichquartetts in den diversen Bildern auseinander, bis hin zur Gegenwart mit E-Gitarre, Bass, Schlagzeug und den Beatles.

Die Mitglieder des Streichquartetts entwickeln eine subtile Persönlichkeit während des Stückes, durchaus im Zusammenhang mit gängigen Klischees. Nolundi Tschudi gibt eine perfekte Yoko Ono ab – distanziert, selbstverliebt und mit aufgetragener Sinnlichkeit."

www.opernnetz.de

Zenaida des Aubris

12.9.2015

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Macbeth / Berliner Zeitung

„Die Instrumentalisten erweitern diesen Klangraum des Hechelns und Zitterns, des Schwellens und Bellens mit großer Kunst und einigem Vergnügen. Sciarrinos Musik packt mit klaren Kontrasten der Situationen, die sich in der Instrumentierung abbilden. Es ist ganz alte psychologische, lautmalerische Musik, die sich durch die Szene unmittelbar mit Sinn erfüllt, eine Szene, die Flimm gestaltet wie den Gaukler-Sommerrummel des Hexenkessel-Hoftheaters.”

Berliner Zeitung

23.06.2014

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Macbeth / Tagesspiegel

"Da die beiden getrennten Orchester, die Sciarrinos Partitur verlangt, im Probenraum nicht unterzubringen sind, spielt eines durch die offene Tür von draußen. Wundersame lyrische Korrespondenzen ergeben sich daraus unter den Musikern und Sängern, Echos, skelettierter Ausdruck, Flageoletts und Klappengeräusche, verfremdete oszillierende Klänge.

Die Macht des Tons (etwa des Cellos) dominiert in der Hörlandschaft, die David Robert Coleman beherrscht. Er ist ein Dirigent, der mit der Musik atmet. Hervorragende Partner hat er in der Gruppe Opera Lab Berlin."

Tagesspiegel

Sybill Mahlke

23.06.14

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Macbeth / Financial Times

„Der bizarre Raum verleiht dieser neuen Produktion einen starken Zauber, doch die größte Kraft dieses Abends wohnt der Musik inne. David Robert Coleman leitet die erfahrenen Musiker von Opera Lab Berlin in einer konzentrierten, fesselnden Erzählung der Partitur.“

Financial Times

24.06.2014

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