Willkommen 
im Labor

Opera Lab Berlin verwirklicht seine künstlerischen Anliegen in verschiedenen Formaten. Wir produzieren größere Musiktheaterarbeiten selbst, unternehmen künstlerische Kooperationen und haben zuletzt die experimentelle Musiktheaterreihe IM FELD ins Leben gerufen.   Für IM FELD bringt Opera Lab Berlin Komponisten und Regieteams zusammen, die gemeinsam mit dem Ensemble im Acker Stadt Palast Berlin in jeweils einwöchigen Proben- und Aufführungsphasen kleinere, experimentelle Produktionen von neuem Musiktheater realisieren. Opera Lab Berlin erzeugt hier einen vergleichsweise intimen und regelmäßig geöffneten Freiraum für neues Musiktheater als Begegnungsstätte von künstlerischer Kreativität und neugieriger Zuschauerschaft. Am Ballhaus Ost wird in den kommenden Jahren jährlich eine große Produktion von zeitgenössischem Musiktheater realisiert.
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The Great (re)Learning

Ein musiktheatrales Versammlungsexperiment

Das Künstlerensemble Opera Lab Berlin präsentiert mit »The Great (re)Learning« ein Musiktheaterspektakel im Künstlerverein Flutgraben an der Spree Kreuzberg/Tempelhof.

Die Corona-Pandemie hat alles vergrößert, vor allem die Unterschiede zwischen den Menschen und all das, was sie voneinander trennt. Darum gilt es nun, die Unterschiede wieder zu überwinden und das Gemeinsame wiederaufzubauen. Doch das will gelernt sein. Willkommen bei: The Great (re)Learning!

Nach Zeiten der Kontakteinschränkung wagt Opera Lab Berlin ein großflächiges musikperformatives Sozialexperiment: maximale Kontaktverschränkung. Wir alle müssen zum Einen das rein körperliche Miteinander, den physischen Kontakt, die Vibrationen einer Menschenmenge, zum Anderen aber auch das soziale, psychologische und emotionale Gruppendynamische wiedererlernen: die Lust des Herdentieres Mensch sich zu versammeln und im kollektiven Erleben Lebensfreude und -sinn zu stiften. Musiktheater als soziale Aktion.

Flutgraben Kunstverein, Am Flutgraben 3, 12435 Berlin

Uraufführung: 25. Nov. 2022, 20:00 Uhr

Weitere Aufführungen: 26./27./28. Nov. 2020, 20:00 Uhr 

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www.opera-lab-berlin.com | www.flutgraben.org

Komposition

Cornelius Cardew

Regie
Gina May Walter

Choreografie
Ruben Nsue

Bühne & Kostüm
Cristina Lelli

Lichtdesign
Max Rux

Sound Design
tadklimp & Felix von Dohlen

Video Artist
Samuel Chalela Puccini

Maske
Martin Rink

Produktionsleitung & Kommunikation
Kirsten Voss Petersen

Kommunikationsdesign
Sophie Pischel & Lena Würsching

Künstlerische Leitung & Fassung
Evan Gardner

Mit

Lisa Ströckens (Gesang)

Alba Gentili-Tedeschi (Keyboards)

Jone Bolibar Núñez (Klarinette)

Amanda Bailey (Bratsche und Violine)

Ruben Nsue (Tanz)

Ostravaganza Screenings

Der Dokumentarfilm "Ostravaganza - Die Entdeckung der ostdeutschen Avantgarde" steht zur Ansicht bereit! Regisseur Martin Miotk begleitet Kulturjournalistin Marion Christen bei ihrer Spurensuche nach dem wahren Ursprung der Avantgarde - Musik.


Ihre Story: Sechs Ostdeutsche Künstler*innen haben nicht nur die wichtigsten Innovationen der Neuen Musik hervorgebracht, sondern frönen noch heute in einem subversiven kulturellen Untergrund in Altersheimen und Kulturzentren der Experimentalmusik. Die rüstigen Rentner geben sich offiziell als Schlager- und Unterhaltungsstars aus und tarnen ihre Auftritte als Nostalgieshows und Tanztees, wo sie doch bereits in der Bevormundungsdiktatur der DDR ihr avantgardistisches Kunstschaffen verstecken mussten. Diese Vorreiter der radikalen Moderne drängen nun an die Öffentlichkeit um ihre „Ostravaganza“ einem breiten Publikum zu präsentieren. Denn die musikalische Avantgarde kam aus dem Osten, wurde betrogen, enteignet, vergessen und soll endlich rehabilitiert werden. Coming-Outs, Nervenzusammenbrüche, Geständnisorgien sowie emotionale Minenfelder inklusive...

Screenings


January 15, 2023, 20:00

BKA Theater

Mehringdamm 34, 10961 Berlin

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Ein Film von Martin Miotk und Opera Lab Berlin


Supported by „Initiative neue Musik Berlin e.V“


inspiriert durch „Aisteach“  von Jennifer Walshe


Executive Producer Martin Miotk und Evan Gardner

Director of Photography: Andrea Bonetti und Evan Gardner

Production Designer: Martin Miotk

Edited by Andrea Bonetti und Meika Dresenkamp ( Dr. Gabi Thöns)

Soundtrack by Giovanni Zaniol

Costume Designer/Costume Maker: Andy Besuch

Hair and Make up: Andy Besuch

Costume making for Pitti, Frau Elster, Schnatti and Herr Fuchs: Andy Besuch

Wigs for Desirée Nick: Brigitte Frank (Kammerspiele Munich)

Wig for Marion Christen: Paula Cara (Maxim Gorki Theatre)


Mit Bob Schneider, Desirée Nick, Giso Weißbach, Dagmar Gelbke, Sabine Denkinger, Barbara Alphen und Dr. Gabriele Thöns


Casting by: Martin Miotk

Final sound mixing und mastering: Tad Klimp

Colorgrader: Juán Ramirez

Props/Special Effects: Christina Lelli

3D Animation „Swanlake“: Michael von zur Mühlen

Costume assistance: Sophie Peters

Production assistance: Marta Blazanovic-Drefers und Julie Kurzke

GESAMTwerkKUNST 

(improvise an opera)

Wagner muss überwunden werden. Das Musiktheater muss sich aus der Falle des Gesamtkunstwerks befreien und zurück zu seinen Wurzeln finden: dem Spiel. Das Spiel der Instrumente, das Schauspiel mit einer Portion Brot und Spiele. Was ist das Gegenteil von 5 stündigem, ausnotiertem Irrsinn? Die Improvisation der Spielenden und des Publikums: Musiktheater als Gameshow. 


Während der Pandemie hat sich Opera Lab Berlin weitergebildet: ein Comedy-Improv-Kurs begann als Teambuildingmaßnahme und endete in einer neuen künstlerischen Idee. Wie kann Improvisationskunst aus Tanz, Jazz & Blues, Barockmusik und klassischer freier Improvisation in einer unterhaltsamen Form zusammengebracht werden? 

Inspiriert von antikem Mimenspiel, Kontaktimprovisationen, Krimi-Dinnern, Seifenopern und Reality TV wird die Show jeden Abend anders sein - denn das Publikum bestimmt den Fortlauf des Geschehens. Das Licht im Saal wird auf keinen Fall abgedimmt und was auch immer kommen mag: Wetten, dass Big Brother das Dragrace gegen RuPaul verliert und mit Wagner in die Schillerstraße zieht? Alles in allem: GESAMTwerkKUNST.

Composition: Opera Lab Berlin

Performers: Sophie Catherin, Kirsten Voss Petersen, Gina May Walter, Guilherme Rodrigues, Amanda Bailey, Nina Guo

Directional Advisor and Leitung: Daniel Brunet

Dramaturgy: Georg Bochow

Choreography Advisor: Ruben Nsue 

Stage & Costume: Cristina Lelli

Make-up: Martin Rink 

Production Management: Kirsten Voss Petersen 

Light Design: Max Rux

Sound Engineering: tadklimpt

Artistic Director: Evan Gardner

Love & Diversity

Manos Tsangaris' "Love & Diversity" hat die ästhetische Form eines Speed-Dates. Sieben Musiker und eine Schauspielerin bevölkern den theatralischen Raum, wobei sie jeweils an einer eigenen Station auftreten. Währenddessen bewegen sich kleine Gruppen von drei Zuschauern von Station zu Station, bis sie alle acht Aufführungen erlebt haben. Diese Verabredungen entwickeln ein reichhaltiges Geflecht aus Instrumentalmusik, gesprochenem Text, Video- und Lichtinteraktionen, wobei die Instrumentalisten selbst die Akteure sind.

28. April 2023 

e-werk 

Am Kirschberg 4

99423 Weimar

Composer: Manos Tsangaris

Director: Michael Höppner

Stage-design: Martin Miotk & Cristina Lelli

Costume-design: Andy Besuch & Cristina Lelli

Production Management & Communication: Kirsten Voss Petersen 

Artistic Director: Evan Gardner


WITH: Performers from Opera Lab Berlin